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Ankunft auf den Falklands

20170113 - S 51° 41.515’ W 57° 49.260’ - M133

Abendlicht über der Hauptstadt der Falklands Port Stanley.
Abendlicht über der Hauptstadt der Falklands Port Stanley.

Die letzten Tage der Reise waren wie immer schneller vorbei, als man es vorher dachte…

 

Zum Ende jeder Reise häufen sich die Arbeiten, die man vor sich her geschoben hat. Berichte müssen geschrieben werden, Aufräumen ist angesagt. Eine Brandübung stand auch noch auf der Tagesordnung und so wurde am Montagmorgen das Schaum-Lösch-Equipment getestet.

Schaumlöschübung - auch Löschen muss geübt werden.
Schaumlöschübung - auch Löschen muss geübt werden.

Zum Abschlussfest am Dienstag Abend wurde nicht wie so oft gegrillt, sondern es gab Spanferkel! Auch die kleine Hochzeitsfeier nach dem Essen war ungewöhnlich - zwei hatten sich während der Reise gefunden und wollten unbedingt noch vom Kapitän getraut werden. Der darf das - allerdings ist die Hochzeit nur auf der Meteor gültig. Der Chor kam bei dieser Gelegenheit auch noch mal zum Einsatz. Und pünktlich 20 Uhr Bordzeit - in Deutschland war bereits der Mittwoch angebrochen - gab es ein Geburstagsständchen für den Kapitän. Happy Birthday!

Port William, eine Bucht vor Stanley Harbour, im Abendlicht.
Port William, eine Bucht vor Stanley Harbour, im Abendlicht.

Am Donnerstag Nachmittag kamen dann die Falklands in Sicht. Bei herrlichem Abendrot erreichten wir unseren Ankerplatz in Port William, einer Bucht direkt vor der Einfahrt nach Stanley. Ein Frachter und die Ernest Shackleton, ebenfalls ein Forschungsschiff, hatten an der Schwimmpier fest gemacht und so war für uns kein Platz mehr. Wir warteten also bis zum Auslaufen der Ernest Shackleton heute Morgen und wurden mit einem grandiosen Farbenspiel während des Sonnenuntergangs belohnt.

Das Forschungsschiff Ernest Shakleton lag über Nacht an der Pier, so dass kein Platz für die Meteor war - also haben wir in der Bucht von Port William die Nacht verbracht.
Das Forschungsschiff Ernest Shakleton lag über Nacht an der Pier, so dass kein Platz für die Meteor war - also haben wir in der Bucht von Port William die Nacht verbracht.

Während des Einlaufens hatten wir dann mit Bft 7 bis 8 zu kämpfen. Es war kein leichtes Unterfangen, die Meteor an die Pier zu bekommen. Mithilfe zweier Lotsenboote - „richtige“ Schlepper gibt es in Port Stanley nicht - schafften wir es dennoch, gegen den Druck des Windes anzukommen. Alles ist gut gegangen, wir sind auf den Falklands!

 

CR

Anlegemanöver mit „Schlepperhilfe“. Eine Windstärke mehr und man hätte die Aktion abbrechen müssen - sportlich!
Anlegemanöver mit „Schlepperhilfe“. Eine Windstärke mehr und man hätte die Aktion abbrechen müssen - sportlich!